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Im Rahmen des SINUS-Projektes setzten wir uns zum Ziel, dem naturwissenschaftlichen Arbeiten im Sachunterricht einen größeren Raum und mehr Gewicht als bisher zu geben. Auch unsere Offenheit für Weiterentwicklung von Unterricht und die Neugierde auf Neues spielten natürlich bei der Entscheidung für SINUS eine nicht unwesentliche Rolle. Die Grundschule Oberwinter fördert anhand von verschiedenen Werkstätten grundlegende Herangehensweisen an naturwissenschaftliche Phänomene, Fragen und Probleme aus dem Bereich des Sachunterrichts. Die Experimente sind so aufgebaut, dass sie ein genaues Beobachten herausfordern und im Anschluss daran das Beschreiben bzw. das Wiedergeben der Beobachtungsergebnisse in Form von Worten und Bildern erfolgt. Hierbei wird genau auf die Ziel- und Fragestellung geachtet, unter der beobachtet wird.
Während unserer „SINUS-Arbeit" setzten wir uns sehr intensiv mit verschiedenen Werkstätten auseinander. Es wurden Werkstätten zu den Themen „Wasser, Planeten, Feuer und Luft“ (eine Stromwerkstatt wird gerade vorbereitet) entwickelt, an denen die gesamte Schule über einen bestimmten Zeitraum arbeitet.
Innerhalb der Klassen werden Arbeitsgruppen gebildet, in denen ein reger Austausch über die Versuche stattfindet und Vermutungen zu den Experimenten geäußert werden. Für das schriftliche Festhalten der Experimente gibt es jahrgangsspezifische Arbeitsblätter, auf denen die Schülerinnen und Schüler Fragestellungen formulieren, Hypothesen aufstellen, Ergebnisse dokumentieren und Schlussfolgerungen ziehen sollen. Die Ergebnisse werden im Klassenverband reflektiert.
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